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Lastmanagement / Leistungsoptimierung

Energiemanagementsysteme reduzieren die Stromkosten, indem sie das Auftreten von unkontrollierten Leistungsspitzen verhindern.

Nur wenige elektrische Verbraucher sind rund um die Uhr in Betrieb. Manche Verbraucher werden manuell ein- und ausgeschaltet, andere arbeiten produktionsabhängig oder unterliegen den verschiedensten Randbedingungen und automatischen Regelungen.

Die Folge ist ein insgesamt ungleichmäßiger Strombezug, der von den Stromversorgern teuer berechnet wird.


Lastverlauf in einem Objekt ohne Optimierung


Es ist deutlich das Potential für ein Lastmanagement zu erkennen

Energieversorgungsunternehmen müssen zu jeder Zeit genau so viel elektrische Energie bereitstellen, wie gerade von Ihren Kunden verlangt wird. Da sich elektrische Energie in großen Mengen wirtschaftlich nicht speichern lässt, müssen  jederzeit entsprechende Kraftwerkskapazitäten bereitgehalten werden, um den anstehenden Bedarf zu decken. Die Auslegung der Kraftwerke oder der Verteilernetze muss also unter Berücksichtigung des Spitzenbedarfs erfolgen. Da dieser Spitzenbedarf nur selten auftritt, verursachen Spitzenlastkraftwerke sehr hohe Kosten.

Diese Kosten werden an die Abnehmer weitergegeben und neben den Verbrauchskosten in ct/kWh als Leistungskosten in EUR/kW in Rechnung gestellt.
Zur Erfassung der Leistungsspitzen wird von einer Messeinrichtung parallel zur elektrischen Arbeit (kWh) auch die elektrische Leistung als Mittelwert einer Messperiode (15min) kontinuierlich registriert und der größte aufgetretene Wert pro Monat festgehalten.

Von insgesamt 35.040 Messwerten pro Jahr bestimmen nur 1 bis 3 Werte die Kosten der Leistungsbereitstellung eines ganzen Jahres.

Bei Jahresleistungspreisen von 100 bis 200 EUR/kW können zufällig auftretende Leistungsspitzen die Stromkosten eines Jahres um viele tausend EUR in die Höhe treiben.

Bei Monatsleistungspreisen mit den augenscheinlich geringeren Kosten von um die 6-20 EUR/kW entstehen natürlich die gleichen hohen Stromkosten, weil dieser Betrag natürlich monatlich für die Leistung berechnet wird, so dass auch in diesem Fall ein Energiemanagementsystem höchst wirtschaftlich ist.

Beispiel für die Wirtschaftlichkeit

Tageslastgang vor Optimierung
Tageslasgang ohne Energiekontroll-System
Tageslastgang mit Optimierung
Tageslasgang mit Energiekontroll-System

Jahresleistungsspitze vor der Optimierung im Objekt: 178 kW
Jahresleistungsspitze nach der Optimierung im Objekt: 120 kW

Der Jahresleistungspreis des Stromversorgers liegt in diesem Fall bei 123,00 EUR pro kW und Jahr.

Daraus ergibt sich eine jährliche Einsparung von 178 kW - 120 kW x 123,00 EUR = 7.134 EUR

 

Referenzen: Lastmanagement

Möchten auch Sie einen Lastgang ohne Leistungsspitzen?  Fragen Sie uns, wir beraten Sie gern!

 
Technik: Lichtoptimierung - Photovoltaik - Lastmanagement - Kostenstellenerfassung - Blindstromkompensation - Blockheizkraftwerke
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